«Innen und aussen» klingt einfach, aber zwischen einer Waschstrasse und einer Aufbereitung liegen Welten — beim Ergebnis wie beim Preis. Hier die Begriffe, die Ihnen in jedem Angebot begegnen, ohne Werkstatt-Latein.
Aussenwäsche
Die Aussenwäsche entfernt Strassenschmutz, Insekten, Pollen und im Winter Salz vom Lack, von Scheiben und Felgen. Der Unterschied liegt in der Methode:
- Waschanlage: schnell und günstig, aber Bürsten und Textilstreifen reiben Schmutzpartikel über den Lack. Die feinen kreisförmigen Kratzer, die dabei entstehen, sieht man an dunklen Autos in der Sonne.
- Handwäsche: Vorwäsche mit Schaum, dann Waschen mit sauberen Handschuhen und getrennten Eimern für Schmutz und Reinigungswasser. Aufwendiger — dafür bleibt der Lack, wie er ist. Bei uns ist die Aussenwäsche immer eine Handwäsche.
Dazu gehören Felgen und Radkästen, die den meisten Schmutz abbekommen, und das Trocknen mit weichen Tüchern statt an der Luft, damit keine Kalkflecken bleiben.
Innenreinigung
Innen geht es um Staub, Krümel, Feinschmutz und Gerüche. Eine gründliche Innenreinigung umfasst:
- Saugen von Sitzen, Fussraum, Kofferraum und Ritzen
- Reinigung und Pflege der Kunststoffflächen (Armaturen, Türverkleidungen)
- Scheiben von innen — der Film aus Ausdünstungen ist im Gegenlicht ein echtes Sicherheitsthema
- Bei Bedarf Polster- oder Lederpflege
Was die Innenreinigung nicht ist: eine Geruchsbehandlung. Hartnäckige Gerüche (Rauch, Hund, vergessene Sportkleidung) sitzen in Polstern und Lüftung. Dafür gibt es die Ozonbehandlung: Ozon zersetzt geruchsbildende Moleküle, statt sie zu überdecken. Sie ist in unserem Airport-Premium-Paket enthalten.
Motor- und Unterbodenwäsche
Zwei Bereiche, die man nicht sieht — und die deshalb gern vergessen gehen. Die Unterbodenwäsche spült Streusalz und Schmutz weg, die im Winter Korrosion fördern. Die Motorwäsche entfernt Öl- und Staubablagerungen im Motorraum, was Wartung und Fehlersuche erleichtert. Beides ist im Privat-Abo jeden Monat dabei.
Politur und Aufbereitung
Hier beginnt die eigentliche «Aufbereitung». Eine Politur trägt eine hauchdünne Schicht des Klarlacks ab und entfernt so feine Kratzer, Waschanlagen-Spuren und Hologramme. Das Ergebnis ist Tiefe und Glanz, wie man ihn vom neuen Auto kennt. Weil dabei Material abgetragen wird, ist eine Politur nichts, was man monatlich macht — ein- bis zweimal im Jahr, oder vor einem Verkauf.
Die Versiegelung kommt danach: Wachs, Polymer oder Keramik legen eine Schutzschicht über den Lack, an der Wasser und Schmutz schlechter haften. Das Auto bleibt länger sauber und ist leichter zu waschen. Die Haltbarkeit reicht von einigen Wochen (Wachs) bis deutlich länger (Keramik) — abhängig von Produkt, Nutzung und Pflege.
Was passt zu welchem Auto?
| Situation | Sinnvoll |
|---|---|
| Alltagsauto, regelmässig genutzt | Monatliche Hand- und Innenreinigung, Versiegelung als Schutz |
| Winter, viel Streusalz | Unterbodenwäsche nicht vergessen |
| Dunkler Lack, sichtbare Waschkratzer | Politur, danach Versiegelung |
| Geruch im Innenraum | Innenreinigung plus Ozonbehandlung |
| Verkauf oder Leasingrückgabe | Komplette Aufbereitung innen und aussen |
Bei uns entsprechen diese Stufen den Paketen: Das Privat-Abo deckt die regelmässige Pflege ab, die Airport-Pakete reichen von der Aussenwäsche bis zur vollen Aufbereitung während Ihrer Reise, und für Garagen und Händler bereiten wir Fahrzeuge fotobereit auf. Was Ihr Auto gerade braucht, schauen wir uns bei der Übernahme an — und sagen es Ihnen ehrlich.