Innenreinigung, Aussenwäsche, Aufbereitung: Was ist eigentlich was?

Handwäsche, Politur, Versiegelung, Ozon — die Begriffe der Autopflege kurz und ehrlich erklärt, damit Sie wissen, was Ihr Auto wirklich braucht und was Sie bei welchem Paket bekommen.

17. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

«Innen und aussen» klingt einfach, aber zwischen einer Waschstrasse und einer Aufbereitung liegen Welten — beim Ergebnis wie beim Preis. Hier die Begriffe, die Ihnen in jedem Angebot begegnen, ohne Werkstatt-Latein.

Aussenwäsche

Die Aussenwäsche entfernt Strassenschmutz, Insekten, Pollen und im Winter Salz vom Lack, von Scheiben und Felgen. Der Unterschied liegt in der Methode:

  • Waschanlage: schnell und günstig, aber Bürsten und Textilstreifen reiben Schmutzpartikel über den Lack. Die feinen kreisförmigen Kratzer, die dabei entstehen, sieht man an dunklen Autos in der Sonne.
  • Handwäsche: Vorwäsche mit Schaum, dann Waschen mit sauberen Handschuhen und getrennten Eimern für Schmutz und Reinigungswasser. Aufwendiger — dafür bleibt der Lack, wie er ist. Bei uns ist die Aussenwäsche immer eine Handwäsche.

Dazu gehören Felgen und Radkästen, die den meisten Schmutz abbekommen, und das Trocknen mit weichen Tüchern statt an der Luft, damit keine Kalkflecken bleiben.

Innenreinigung

Innen geht es um Staub, Krümel, Feinschmutz und Gerüche. Eine gründliche Innenreinigung umfasst:

  • Saugen von Sitzen, Fussraum, Kofferraum und Ritzen
  • Reinigung und Pflege der Kunststoffflächen (Armaturen, Türverkleidungen)
  • Scheiben von innen — der Film aus Ausdünstungen ist im Gegenlicht ein echtes Sicherheitsthema
  • Bei Bedarf Polster- oder Lederpflege

Was die Innenreinigung nicht ist: eine Geruchsbehandlung. Hartnäckige Gerüche (Rauch, Hund, vergessene Sportkleidung) sitzen in Polstern und Lüftung. Dafür gibt es die Ozonbehandlung: Ozon zersetzt geruchsbildende Moleküle, statt sie zu überdecken. Sie ist in unserem Airport-Premium-Paket enthalten.

Motor- und Unterbodenwäsche

Zwei Bereiche, die man nicht sieht — und die deshalb gern vergessen gehen. Die Unterbodenwäsche spült Streusalz und Schmutz weg, die im Winter Korrosion fördern. Die Motorwäsche entfernt Öl- und Staubablagerungen im Motorraum, was Wartung und Fehlersuche erleichtert. Beides ist im Privat-Abo jeden Monat dabei.

Politur und Aufbereitung

Hier beginnt die eigentliche «Aufbereitung». Eine Politur trägt eine hauchdünne Schicht des Klarlacks ab und entfernt so feine Kratzer, Waschanlagen-Spuren und Hologramme. Das Ergebnis ist Tiefe und Glanz, wie man ihn vom neuen Auto kennt. Weil dabei Material abgetragen wird, ist eine Politur nichts, was man monatlich macht — ein- bis zweimal im Jahr, oder vor einem Verkauf.

Die Versiegelung kommt danach: Wachs, Polymer oder Keramik legen eine Schutzschicht über den Lack, an der Wasser und Schmutz schlechter haften. Das Auto bleibt länger sauber und ist leichter zu waschen. Die Haltbarkeit reicht von einigen Wochen (Wachs) bis deutlich länger (Keramik) — abhängig von Produkt, Nutzung und Pflege.

Was passt zu welchem Auto?

Situation Sinnvoll
Alltagsauto, regelmässig genutzt Monatliche Hand- und Innenreinigung, Versiegelung als Schutz
Winter, viel Streusalz Unterbodenwäsche nicht vergessen
Dunkler Lack, sichtbare Waschkratzer Politur, danach Versiegelung
Geruch im Innenraum Innenreinigung plus Ozonbehandlung
Verkauf oder Leasingrückgabe Komplette Aufbereitung innen und aussen

Bei uns entsprechen diese Stufen den Paketen: Das Privat-Abo deckt die regelmässige Pflege ab, die Airport-Pakete reichen von der Aussenwäsche bis zur vollen Aufbereitung während Ihrer Reise, und für Garagen und Händler bereiten wir Fahrzeuge fotobereit auf. Was Ihr Auto gerade braucht, schauen wir uns bei der Übernahme an — und sagen es Ihnen ehrlich.

Kurz beantwortet

Ist eine Handwäsche wirklich besser als die Waschanlage?

Für den Lack ja. Bürsten und Textilstreifen in Waschanlagen reiben Schmutzpartikel über die Oberfläche; die feinen kreisförmigen Kratzer, die so entstehen, sieht man an dunklen Autos in der Sonne. Bei einer Handwäsche mit sauberen Tüchern und zwei Eimern passiert das nicht.

Wie oft sollte ein Auto innen gereinigt werden?

Das hängt von der Nutzung ab. Wer täglich fährt, Kinder oder einen Hund mitnimmt, profitiert von einer monatlichen Innenreinigung. Bei wenig Nutzung reicht oft ein Rhythmus von zwei bis drei Monaten — Staub und Feinschmutz sammeln sich aber auch im stehenden Auto.

Was bringt eine Lackversiegelung?

Sie legt eine Schutzschicht über den Lack, an der Wasser und Schmutz schlechter haften. Das Auto bleibt länger sauber und lässt sich leichter waschen. Wie lange sie hält, hängt vom Produkt und der Pflege ab — von einigen Wochen bei Wachs bis deutlich länger bei Polymer- oder Keramikversiegelungen.

Einmal im Monat sauber — ohne selbst zu fahren.

Abholung und Rückgabe sind bei jedem Paket dabei. Fragen? 078 208 85 81 — oder unten rechts kurz fragen.